Hier geht es durch trockene Meere und Flüsse
Die dritte Etappe des Albschäferwegs erstreckt sich über etwa 18,7 Kilometer und führt von Anhausen nach Gerstetten. Für die Wanderung sollte man rund 5 Stunden einplanen. Dabei werden 419 Höhenmeter im Aufstieg und 265 Höhenmeter im Abstieg bewältigt.
Traumhafte Täler und ein Meereskliff
Die Strecke beginnt am Kloster Anhausen, einer ehemaligen Klosteranlage, die idyllisch im Eselsburger Tal liegt. Von dort geht es durch das bewaldete Wolfstal hinauf auf die Albhochfläche. Die Route führt durch das Kießental und weiter in Richtung Heldenfingen. Dort wartet ein besonderes geologisches Highlight: das Heldenfinger Kliff. Dieses beeindruckende Felsenriff ist ein Überbleibsel der Küstenlinie des Urmeers, das vor etwa 15 Millionen Jahren die Schwäbische Alb bedeckte. An den Felsen sind noch heute Bohrlöcher von Meerestieren aus dieser Zeit erkennbar.
Typische Landschaften
Weiter geht es durch offene Wacholderheiden und vorbei am Rößeweiher, einem idyllischen Rastplatz. Ein weiteres Highlight ist der Schafhof Banzhaf, wo man Einblicke in die traditionelle Schäferei der Region erhält und mit etwas Glück eine Schafherde auf den Weiden beobachten kann.
Nach einer letzten Passage durch das malerische Hungerbrunnental erreicht man schließlich das Etappenziel Gerstetten, einen charmanten Ort mit regionaltypischer Architektur und Möglichkeiten zur Einkehr. Diese Etappe besticht durch ihre abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Wacholderheiden und faszinierenden geologischen Formationen.

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